Einführung: Kirche für Milse

Sie möchten Ihre Tochter oder Ihren Sohn in Milse taufen lassen, Ihre Ehe unter den Segen stellen? Sie wollen Ihren Sonntag mit einem guten Impuls starten? Ihnen macht Musik Spass? Sie möchten für sich - oder Kinder oder Eltern - Kontakt mit Ihrer Kirche vor Ort aufnehmen? Die evangelische Gemeinde in Bielefeld-Milse ist für Sie da:


Und die Mitgliedschaft? Wer gehört dazu? Jede Frau und jeder Mann, die irgendwo evangelisch getauft wurden und jetzt im Stadtteil Bielefeld-Milse wohnt - gehört zu den 2.000 Mitgliedern. Er und sie sind herzlich willkommen! Und jedem steht es frei, seine Mitgliedschaft anders wahr zu nehmen: Manche schießen mit Thomas Biele vor der Kirche Bogen und diskutieren über die Welt. Andere freuen sich, dass es in der Ortschaft eine Kirche gibt und kommen gerne am Weihnachtsabend in den Gemeindeweg - das kann eine gute Form sein, Christsein zu leben. Für noch andere gehört der Gottesdienst am Sonntagmorgen zum festen Wochentakt - auch das wird in Milse gerne wahrgenommen. Und noch andere genießen zum Beispiel das Frühstück in den kirchlichen Räumen, mit der kurzen nachdenklichen Stille am Anfang. Milse ist eine offene, eine volkskirchliche Gemeinde - findet Ihr Pfarrer Dr. Gerald Wagner.     

76 Jahre, oder 13? 49 oder Grundschulalter? Zwei Jahre alt oder Urgroßmutter? In all diesen Lebensaltern gibt es gute Augenblicke mit dieser Gemeinde, dafür steht Milse: Die Betreuung im evangelischen Kindergarten an der Elverdisser Straße und die Kleinkindtaufen ebenso wie die Geburtstagsfeiern für die über 80-Jährigen. Weil so viele evangelische Jugendliche mit 13 sagen: Konfirmation, das mach ich! Deshalb gibt es den sogenannten "Konfi-Unterricht" - und die "Bude" der Jugendetage finden etliche  junge Menschen "echt O.K.". Und das Singen über die Lebensjahre verteilt! Die 5-jährigen im Kinderchor, 20-jährige im Jugendchor mit Birgitt C. Kordak, ein Mann mit 81 Jahren an der Posaune. Die Gemeinde versteht sich mit einer alten Redewendung als Kontaktpunkt von der Wiege bis an die Bahre.

Kirchensteuer? Mitgliedsbeitrag? Wo kommt das Geld für so viel Schönes her? Man kann schätzen, dass 1000 der 2.000 Gemeindeglieder Kirchensteuer an die Evangelische Kirche abführen – weil sie lohnsteuerpflichtig sind. Ihnen gebührt großer Dank! Die Milser Gemeinde könnte aber allein davon nicht leben. Viele Milser, gerade auch Senioren - weil oft nicht mehr voll lohnsteuerpflichtig - haben sich bereit erklärt, monatlich den Förderverein zu unterstützen. Und weil zusätzlich auch am Ende des Gottesdienstes Menschen Geld für die Gemeinde spenden, kann die Gemeinde Ihnen die Jugendarbeit, die Chorangebote, die Taufen, die Gruppenangebote und vieles mehr kostenfrei anbieten. Aber wer, gleich aus welchem Grunde, die Arbeit unterstützen möchte, der wende sich gerne an den Förderverein (Kontakt fördern). Die Gemeinde Milse sagt den vielen Unterstützerinnen und Unterstützern Danke!

Partner im Stadtteil? Nachbarschaftsnetzwerk? Sind die verbändelt mit der Diakonie? Die Gemeinde versteht sich als Teil des Stadtteiles Bielefeld-Milse und versucht ihren Teil für die Lebensqualität vor Ort zu tun: Damit Jugendliche hier Musik lernen können, damit Senioren hier einen Treffpunkt haben und damit z.B. hier Flüchtlinge aus dem Stadtteil ihr Deutsch verbessern können. Deshalb verantwortet die evangelische Gemeinde auch den "Milser Treff" mit. Für diese Eingebundenheit standen auch die Pfarrer Abke (1962-1990) und Pfarrer Kordak (1990-2012). Man ist durch eine "Nachbarschaft" mit den evangelischen Gemeinden in Brake und Altenhagen eng verbunden, das erweitert für Manches den Horizont. Der Milser Pfarrer versorgt Brake ("Brake östlich der Eisenbahnlinie") mit und leitet mit Thomas Biele auch die Konfis aus Altenhagen. Die Gemeinde Milse gehört zum Evangelischen Kirchenkreis Bielefeld und ist daher mit der "Diakonie für Bielefeld" mit der Diakoniestation in der Meinolfstraße und den Seniorenwohnungen Milser Schloss an der Lutter verbunden.

Die Gemeinde ist gerne "Kirche für Milse"